Schweinfurt: Ausstellung zur Reformation

Schweinfurt Luther-Bibel

Die Schweinfurter gedenken der Einführung der Reformation in der ehemals freien Reichsstadt vor 475 Jahren ab dem 21. September mit einer Ausstellung. "Anno 1542 alß das Wortt Gottes alhier auffkommen - Die Einführung der Reformation in der Reichsstadt Schweinfurt" heißt die Schau des Stadtarchivs sowie der Museen und Galerien der Stadt Schweinfurt, die im Museum Gunnar-Wester-Haus bis 19. November zu sehen sein wird.

Anhand von Originaldokumenten will die Ausstellung die Vorbereitung, Durchführung und Konsolidierung der Reformation seit den 1520er Jahren bis zur Konkordienformel - das ist das verbindliche Glaubensbekenntnis der Lutheraner - im Jahre 1577 darstellen.

In sechs Abteilungen erläutern 46 Exponate in der Ausstellung die wesentlichen Stationen dieses Prozesses und nehmen dabei politische und religiöse Aspekte in den Blick. Besonders berücksichtigt werden zum Beispiel außenpolitische Zwänge, denen die Reichsstadt Schweinfurt als Stand des Heiligen Römischen Reiches unterworfen war.

Zur Ausstellung veranstaltet das evangelische Dekanat mehrere Begeleitvorträge, die sich mit der Einführung der Reformation in der Stadt, aber zum Beispiel auch mit dem Kirchenlied des 16. Jahrhunderts oder dem Schweinfurter Konfessionsbild beschäftigen. Die Vorträge finden allesamt im Martin-Luther-Haus statt.


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Bildquelle: Das wohl bekannteste Standardwerk über die Geschichte der Reformation in Schweinfurt ist das Buch von Johann Michael Sixt, Condiakon an der Hauptkirche zu St. Johann., mit dem Titel "Reformations-Geschichte der Reichsstadt Schweinfurt aus dem Jahre 1794. Foto: Stadt Schweinfurt