Filmfestival widmet sich Wirklichkeit und Fiktion

  • Posted on: 18 April 2017
  • By: CME

Mehr als 30 Filme aus"Kino der Kunst" 19 Ländern sind von Mittwoch an beim internationalen Festival "Kino der Kunst" in München zu sehen. Dabei stehe das Spannungsverhältnis zwischen Wirklichkeit und Fiktion im Mittelpunkt, teilten die Organisatoren mit. Bei den Filmvorführungen, Künstlergesprächen und Ausstellungen gehe es unter anderem um die Frage, wie bildende Künstler den Film nutzten, um die Gegenwart abzubilden und sie gleichzeitig in Frage zu stellen und welche Rolle die Medienkunst spiele.

Erstmals ergänze zudem ein Symposium in der Kunsthalle München das Programm, hieß es. Unter dem Motto "Digitalität, Virtualität, Immersion" diskutierten Menschen aus Wissenschaft, Technologie und Kultur Chancen und Herausforderungen digitaler Kunstwerke. Das Festival findet zum dritten Mal statt und endet am 23. April.

Das diesjährige Festival wird den Initiatoren zufolge mit dem Thriller "Ni le ciel ni la terre" ("Weder der Himmel noch die Erde") des Franzosen Clement Cogitore über den Krieg in Afghanistan eröffnet. Um die mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Preise konkurrierten 18 Filme. Eine Auszeichnung für das filmische Gesamtwerk geht darüber hinaus an den amerikanischen Künstler Ian Cheng.

Mehr Infos unter www.kinoderkunst.de