Kunstprojekt "HeimWeh" in Ansbach

  • Posted on: 14 April 2016
  • By: Rieke C. Harmsen

Helicopter bei Nacht, Foto: GonnermannKunst trifft ab Anfang Mai in der mittelfränkischen Stadt Ansbach auf Kirche. Hinter dem Projekt steckt die evangelische Kirchengemeinde St. Gumbertus, die der Frage nachgeht: "Was ist HeimWeh? - Zwischen Sehnsucht und Realität". Im Museumshof in der Innenstadt baut der Kieler Künstler Tobias Regensburger innerhalb von zwei Wochen eine Installation zum Thema HeimWeh auf. Die zweite zentrale Kulisse bildet der Kirchenraum von St. Gumbertus. Eine Fotoserie der international bekannten Fotografin Herlinde Koelbl hält hier Einzug. Ziel ist es, "Kirche und Gesellschaft über die Kunst ins Gespräch zu bringen", erklärt Projektleiter Pfarrer Dieter Kuhn.

Angesprochen sind Ansbacher, aber auch schon länger hier lebende Ausländer und Flüchtlinge. "Das Thema Heimweh treibt viele Menschen um", sagte Kuhn. Das Kunstprojekt der Kirchengemeinde ist eine Premiere. Danach ist geplant, dass die Veranstaltung alle zwei Jahre stattfindet. Unter anderem ein Welt-Café, ein Poetry Slam in der Kirche und ein Theaterstück ergänzen das Projekt "HeimWeh. Zwischen Realität und Sehnsucht". Am 1. Mai hält die Ansbach-Würzburger Regionalbischöfin Gisela Bornowski einen Themengottesdienst. Eine Woche vor der eigentlichen Eröffnung ist im Internet das komplette Programm nachzulesen.

Das Kunst- und Kulturprojekt ANspruch gibt es alle zwei Jahre; es will Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und sozialer Schichten erreichen und einen Dialog über aktuelle gesellschaftspolitische Fragestellungen fördern.

Am 30. April eröffnen die Verantwortlichen um 17 Uhr das Kunstprojekt im Museumshof. Die Veranstaltung dauert bis zum 19. Juni.

Anspruch Projekt Ansbach

Link: www.an-spruch.info

(Foto: Tobias Regensburger. Text: epd) Abonnieren Sie unseren Newsletter epd-mobil und erhalten Sie täglich aktuelle Meldungen zu Kunst, Religion, Politik und Gesellschaft aus ganz Bayern.